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Seit  mehr als  1000  Jahren  haben  sich Pilger auf den beschwer-lichen Weg zum Grab des Apostels Jakobus d. Älteren in Santiago de Compostela im nordwestlichen Spanien begeben. Auch wenn es nur spärliche Berichte von Pilgern aus Nordeuropa gibt, so beweisen doch die bei Ausgrabungen in mittelalterlichen Gräbern gefundenen Jakobsmuscheln eine uralte Jakobuspilgertradition.
In der ersten Beschreibung einer nordischen Pilgerroute um 1159 beschreibt der isländische Benediktinermönch Nicolas Bergssson einen Weg, der von Aalborg in Nordjütland über Viborg, Haithabu hinunter an die Eider führte. Ohne Zweifel ist hier der historische Fern-Landweg Haervejen (deutsch: Ochsenweg) gemeint.

Diese Route neu zu beleben, zu markieren und zu beschreiben
wurde bei einer internationalen Pilgertagung im November 2005 in Lübeck in Zusammenarbeit mit der dänischen Jakobusvereinigung Forening af Danske Santiagopilgrimme beschlossen und ab 2007 zusammen mit der Region Norddeutschland in der Deutschen St. Jakobus-Gesellschaft e.V. fortgesetzt.
 
Um sich sowohl vom Radwanderweg Ochsenweg als auch der von Vejen nach Rendsburg führenden Pilgerroute Haervej/Ochsenweg zu unterscheiden, erhielt der neue Weg über die gesamte Länge und den beiden Varianten den Namen

                                    Via Jutlandica

Von der dänisch/deutschen Grenze führt der Weg bei Harsefeld an die Via Baltica südlich von Stade.
 
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Parallel zur Hauptroute ist eine Wegführung entlang der jütischen Westküste belegt, die in Dithmarschen 2013 wiederbelebt wurde.

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Im späten Mittelalter, zur Zeit der Hanse,  erfolgte eine Anbindung der alten "Ostseemetropole Schleswig" an die neue, die "Königin der Hanse"Lübeck.
Diesem Weg folgten und folgen auch heute wieder die Pilger.

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